Leben in einer Gemeinschaft in Paraguay (aus den Ideen von Anastasia)

Wie soll ich hier am besten diesen Artikel anfangen, denn alles ist sehr umfangreich, nachdem ich innerhalb von 2 Wochen alle Bücher (insgesamt 10 Bände) von Wladmir Megre über Anastasia gelesen hatte. Alles kann ich ganz sicher nicht in einem einzigen Artikel unterbringen und dieses werden dann auch evtl. nur die Menschen verstehen, die diese Bücher selbst gelesen haben. Dann auch noch der Bezug zu Paraguay, denn alles spielt sich in Sibirien ab – im fernen Russland.

Wer diese Bücher selbst lesen möchte, dem gebe ich den 1. Band als PDF-Datei per E-Mail auf Anfrage. Bitte hierzu mich über meine Webseite kontaktieren.

Die Idee ist jedem bzw. jeder Familie 1 Hektar Land zukommen zu lassen, zu schenken, auf welchem sie sich ihren Wohnsitz bzw. ihre Heimtat aufbauen können. Jeder soll sich selbst auf diesem 1 Hektar Land selbst versorgen und auch noch einen Teil ihrer landwirtschaftlichen Erzeugnisse veräußern können um eine Einnahmequelle zu haben. Jeder pflanzt seine eigenen Obstbäume, sein eigenes Gemüse und auch Kräuter in bester Qualität an.

Die ganze Familie lebt auf diesem 1 Hektar zusammen und auch die Geburt von Neugeborenen findet dort in der Umgebung der Familie statt, wobei der Vater auch bei der Geburt dabei ist, wie auch die Verwandtschaft auf dem Grundstück, aber nicht im Haus.

Dieser 1 Hektar soll das Paradies für die Familie sein. Jeder darf sich sein Paradies selbst aufbauen.

Mittlerweile gibt es auch ein Gesetz in Russland, dass jedem, der sich solch ein Paradies für sich und seine Familie aufbauen möchte, 1 Hektar Land zur Verfügung bekommt. Geschenkt und ohne Steuern zu bezahlen; auch nicht auf die erwirtschafteten landwirtschaftlichen Güter.

Jeder möchte doch das Beste für seine Familie und besonders auch für die Kinder. Frisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten und keine genmanipulierten Nahrungsmittel und erst recht kein Fast-Food wie z.B. von McDonald, Burger King und andere Fast-Food-Ketten, wovon Menschen krank werden.

Für jede Krankheit gibt es Heilkräuter und Methoden sich selbst zu heilen. Medikamente, welche nur dem Profit der Pharmaindustrie dienen, sind unnötig.

Mittlerweile gibt es in Russland schon sehr viele solche Siedlungen und Gemeinschaften auf durchschnittlich 150 Hektar Land.

All dies kann man doch auch in anderen Ländern, wie auch hier in Paraguay aufbauen. Leider muss man in Paraguay das Land kaufen. Aber hier ist das Klima sehr gut und vieles wächst das ganze Jahr über. Einen richtigen Winter mit Schnee gibt es in Paraguay nicht. Es gibt nur sehr wenige Tage im Jahr in welchem die Temperatur auf 0 Grad oder nur minimal darunter sinkt – und dies auch nur bei Südwind, wenn kalte Antarktis-Luft nach Paraguay strömt.

Im Moment gibt es eine sehr starke Auswanderungswelle aus Deutschland in andere Länder – auch nach Paraguay. Die meisten suchen sich irgendwo ein Grundstück, das ihnen gefällt und achten oft nicht auf verschiedene Umstände. Sie kaufen sich Grundstücke von 5, 10, 20 Hektar, die sie überhaupt nicht bewirtschaften können und nach ein paar Jahren, nachdem sie sich ihr schönes großes Haus darauf gebaut haben, wollen sie es wieder verkaufen, da sie doch irgendwann feststellen, dass doch alles zu groß ist.

Um es zu verwirklichen muss eine Gemeinschaft entstehen. Das alles ist nicht so einfach und es gibt immer wieder Hindernisse, die es zu überwinden gibt.

Der Preis für 1 Hektar gutes Land kostet im Departemento Guairá umgerechnet ca. 10.000 bis 15.000 Euro je nach Lage, Bodenbeschaffenheit, Fruchtbarkeit und schon vorhandene Anzahl an Bäumen & Obstbäumen. In der Colonia Independencia wird dieser sogar weitaus teurer sein können, sofern dieser sich in kurzer Nähe bzw. in Melgarejo oder Planta Urbana befindet. Sind es insgesamt 2 oder 2,5 Hektar wird der Preis pro Hektar auch nicht sehr viel günstiger sein. Doch leider sind solche Grundstücke kaum zu finden und somit entschließen sich immer viele für den Kauf eines größeres Grundstückes, welches sie selbst nicht komplett bewirtschaften können. Wird die Arbeit dann doch zu viel wird es wieder komplett selbst gebautem Haus, welches man für sich und auch seine Kinder, die dann doch nicht Paraguay übersiedeln, verkauft.

Ein weiteres Problem in Paraguay sind die Abmessungen der Grundstücke. Wenn man sich ein schönes Grundstück wünscht, dann sollten auch die Maße passen. Doch sehr viele Grundstücke haben sehr schlechte Maße. Als Beispiele:

1 Hektar – 25 Meter Breite und 400 Meter Länge

2 Hektar – 50 Meter Breite und 400 Meter Länge

Wer möchte so etwas schon? Man möchte doch alles überblicken können.

Würden sich mehrere Familien zusammen schließen sich z.B. ein Grundstück ab 30 Hektar kaufen und es für jeden optimal aufteilen, so können sie sehr viel Eigenkapital schon beim Kauf sparen. Besser wäre natürlich ein Grundstück zwischen 150 und 200 Hektar mit Fluss, Waldbestand und Obstbäumen, das auch nicht zu weit weg ist von der Zivilisation bzw. den nahe liegenden Ortschaften und welches man zu mindestens 2/3 aufteilen und bewirtschaften kann. Man könnte hierbei auch einen Tiefbrunnen bohren mit sauberem Wasser oder sogar Mineralwasser aus der Tiefe um gleichzeitig mehrere Familien zu versorgen. Eigene Energiequellen (freie Energie – dazu mehr in einem extra Artikel (wurde freigegeben)).

Auch viele weitere Kosten könnte man sich teilen, gegenseitiges Helfen beim Haus- und Gartenbau, Austausch von Gemüse & Obst und vieles mehr.

Die 2. Variante wäre, wenn sich jemand findet, der ein größeres Projekt starten würde und den Kauf eines Grundstückes vorfinanzieren würde. Dieser würde sicherlich auch Gewinnabsichten verfolgen. Wenn man aber eine Ersparnis für eine Familie schon beim Kauf eines wunderschönen Grundstückes um 30% bis 50% reduzieren könnte und die gemeinsamen Vorteile in Betracht zieht, so hat doch auch jeder gewonnen.

Ganz wichtig ist natürlich auch die rechtliche Seite um ein größeres Grundstück aufzuteilen. Es muss ordentlich vermessen werden und jeder MUSS seinen eigenen Titel für sein Grundstück bekommen, welches auch im Katasteramt eingetragen ist. Nur somit ist man dann auch Eigentümer und nicht nur Besitzer.

Ein Kauf soll und muss nur nach einer Besichtigung stattfinden. Alle anderen gesetzlichen Regelungen sind Pflicht.

Da ich in Paraguay Immobilien vermittle und auch bei Facebook & Co. verschiedene Kontakte habe gibt es auch schon einige, welche diese Idee gut finden. Manche leben schon in Paraguay zur Miete bzw. Pacht und haben noch nichts passendes gefunden und diese kennen dann auch wieder andere, die dabei mitwirken möchten.

Hier eine Webseite – Anastasia-Bewegung – Auf dieser Seite ist ein kurzes Video, das ein Modell eines 1 Hektar großen Grundstückes zeigt. Schauen Sie es sich doch an.

Infos zum rechtlichen Immobilienkauf in Paraguay

Da ich selbst im Immobilien-Geschäft in Paraguay tätig bin verweise ich nochmals auf die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gibt.

Sehr ausführlich habe ich dies auf meiner Webseite – Paraguay XXL – beschrieben, doch es werden immer wieder Menschen hinters Licht geführt, die dann keinen Titel bekommen bzw. bekommen können.

  • Erworben werden kann nur Land mit Titel (Eigentum) oder Gemeindeland (Pachtland – 99 Jahre – Umwandlung in Land mit Titel möglich; kostet aber auch wieder Geld).
  • Es muss ein Titel vorhanden sein um ein Objekt erwerben zu können.
  • Der Titel muss mindestens 10 Jahre alt sein um das Land als Ausländer in Paraguay erwerben zu können.

Lassen Sie sich nicht selbst erstellte Urkunden ausstellen, die Sie angeblich dann als Eigentümer führen, wenn Sie nicht im Katasteramt eingetragen sind und keinen echten Titel in der Hand halten.

Wie man immer wieder erfährt kaufen manche große Grundstücke und vergeben dann eigene Urkunden als Eigentumstitel. Diese haben keinen rechtlichen Bestand.

Stellen Sie sich vor, Sie erwerben z.B. in einem „Grünen Paradies“ ein Stück Land, und bebauen dieses mit einem schönen Haus und einem Pool und möchten auf diesem Land den Rest Ihres Lebens verbringen. Sie erwerben dieses Land über einen ganz normalen Privatvertrag (Contrato Privado) bei einem Notar oder Anwalt (klingt ja immer gut), aber Sie bekommen keinen rechtmäßigen Titel ausgestellt, sondern haben nur diesen Privatvertrag in der Hand wie eine selbst erstellte Urkunde des Eigentümers, welche nicht rechtlich bindend ist. Sie haben keinen Titel und auch keinen Eintrag im Katasteramt. Was haben Sie dann in der Hand? – Ein Stück eines (fast) wertlosen Papiers!

Sie werden rechtlich gesehen nicht als Eigentümer im Katasteramt geführt. Nur der Eigentümer des Gesamtgrundstückes ist der Eigentümer, der Ihnen selbst eine Urkunde ausstellt.

Wissen Sie dann ob der Eigentümer des Gesamtgrundstückes

  • das Grundstück komplett bezahlt hat und als Eigentümer geführt wird?
  • ob noch weitere Verbindlichkeiten bestehen?
  • ob Hypotheken auf dem Gesamtgrundstück liegen?
  • ob es Rechte Dritter gibt an dem Gesamtgrundstück?
  • ob es Pfändungen oder ähnliches gibt?
  • usw.

Sie haben einen Teil über einen Privatvertrag erworben und bekamen eine eigenhändig erstellte Urkunde, aber keinen Titel und auch keinen Eintrag ins Katasteramt.

Was könnte passieren mit Ihrem Grundstück und dem Haus mit Pool, das Sie darauf errichtet haben? Könnte es Ihnen weggenommen werden?

Spielen Sie diese Gedankengänge durch und lassen Sie sich notfalls beraten von Profis, Notaren (Escribanias) oder auch von Anwälten. Es gibt einige Anwälte in Paraguay, die auch perfekt deutsch sprechen. Diese finden Sie hier in der Liste der Deutschen Botschaft.

Ich bin mal wieder auf Fazebug für 30 Tage gesperrt

Immer wieder stelle ich fest, dass in manchen Gruppen für Auswanderer und Aussteiger massiv gegen das Auswandern aus Deutschland gewettert wird. Überhaupt über das Auswandern nach Paraguay. Dazu gibt es sogar ein Gesetz, dass man nicht positiv über das Auswandern berichten darf.

In diesen Gruppen mit sehr vielen Mitgliedern tummeln sich Fake-Accounts (zum Teil mit türkischen oder anderen ausländischen Namen aus islamischen Ländern – es können auch gefälschte Identitäten von Linken sein um noch mehr zu provozieren) bzw. bezahlte Kommentatoren, die auf Werbung für das Auswandern sich alles Negative zusammen suchen und dann in den Kommentaren posten. Gleichzeitig provozieren diese auch noch und ich habe bewusst meine Antwort gegeben und wusste schon vorher, dass ich sicher in ein paar Minuten gesperrt werde. So war es dann auch.

Ich empfahl einer Person mit einem türkischen Namen (lt. Profil aus Istanbul): „Gehe in deine Heimat. Die Ziegen vermissen dich.“

Das reichte mal wieder aus für eine 30-Tage-Sperre. Ich wollte doch nur, dass er die Liebe für sein Heimatland wieder findet. Mehr wollte ich doch nicht.

Auszug aus Wikipedia:

Die Beratung von Auswanderern ist in Deutschland durch das Auswandererschutzgesetz (AuswSG) vom 26. März 1975 geregelt.

Dieses Gesetz besagt: Wer geschäftsmäßig Auskunft über die Aussichten der Auswanderung und über die Lebensverhältnisse im Einwanderungsland […] Rat erteilen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.

Weiterhin verbietet das Auswandererschutzgesetz Werbung, die Zahlung von Prämien und die Vergabe von Fördermitteln für Reisekosten im Rahmen einer Auswanderung. Ausgenommen sind Mobilitätsstipendien innerhalb der europäischen Mitgliedsstaaten.

Mit diesem Gesetz übernimmt der Staat eine Schutzfunktion für seine Bürger. Auswanderer sollen nicht aus kommerziellem Eigeninteresse beraten werden, sondern Zugang zu möglichst objektiven und umfassenden Informationen erhalten. Die Beratung soll davor bewahren, den Schritt ins Ausland unüberlegt zu gehen. Auswanderer und Auslandstätige haben die Möglichkeit, sich für Informationen nicht nur an die Agentur für Arbeit und die deutsche Rentenversicherung zu wenden, sondern auch an gemeinnützige Beratungsstellen für Auswanderer.

Dazu hier das Gesetz – zu finden auf https://www.gesetze-im-internet.de/auswsg/index.html

Gesetz zum Schutze der Auswanderer und Auswanderinnen (Auswandererschutzgesetz – AuswSG)

§ 2 Werbungsverbot

(1) Es ist verboten, geschäftsmäßig für die Auswanderung zu werben.

(2) Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kann durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates Ausnahmen von Absatz 1 zulassen, soweit dies zur Durchsetzung zwischenstaatlicher Vereinbarungen erforderlich ist. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kann Ausnahmen von Absatz 1 aus besonderen Gründen zulassen, wenn dieses im öffentlichen Interesse liegt oder aus Gründen humanitärer oder sozialer Art angezeigt ist, insbesondere bei der Rückwanderung von Ausländern in ihre Heimat oder bei der Weiterwanderung dieser Personen.

Jetzt kann man auch 1 und 1 zusammenzählen und weiß dann auch warum auf den Seiten des Deutschen Auswärtigen Amtes auch viel Negatives berichtet wird. Einiges halte ich für total übertrieben – manches sogar für Blödsinn.

Einige wollen immer mal wieder mit mir in Kontakt treten. Über Facebook geht es momentan nicht direkt – aber indirekt – über diesen Account, oder über meine Webseite Paraguay-XXL per E-Mail.