Archiv für die Kategorie „Mord an Samir“

Auch wenn man ehrlich ist und dies sein will, wird man in Paraguay als Vermittler von Immobilien sofort im Internet als Betrüger und Verbrecher abgestempelt. Man wird auf dubiosen anonymen Webseiten und Foren sofort schlecht gemacht. In den Foren bleibt man in der Regel anonym und meldet auch zugleich mehrere Accounts an um das geschriebene auch noch kommentieren zu können, daß es den Anschein hat, daß weitere Forenuser Betrügereien bestätigen. Auf Foren über Paraguay ist dies auf jeden Fall der Alltag.

Meist veranstalten dies jene Leute, die leider betrogen wurden, oder auch die Konkurrenz, denn jeder Mitbewerber ist eine Gefahr, der einem einen Interessenten wegschnappen kann wobei jeder konkurrierende Mitbewerber durch Verlust eines potenziellen Kunden Geld verlieren kann, das er hätte verdienen können.
Doch auch Immobilienvermittler in Paraguay werden regelmässig von den Interessenten betrogen und bezahlen die vereinbarten Provisionen nicht, indem sie sich mit dem Verkäufer (meist deutsche Verkäufer), mit welchen sie der Immobilienvermittler in Kontakt brachte betrügt.

Auch mir ist dies vor kurzem wieder passiert, nachdem "gute Freunde", denen ich vertraute und auch jederzeit geholfen habe sich mit den Käufern, welche direkt über mich den Kontakt mit den Verkäufern hergestellt hatten, einen Kaufvertrag hinter meinem Rücken abschlossen, bei welchem ich wieder leer ausgegangen bin.
Somit entspricht der Spruch wieder der Wahrheit: "Die Freundschaft hört beim Geld auf".
Wir luden uns gegenseitig zum Essen ein und besuchten uns auch wenn es uns mal langweilig war, um uns nur zu unterhalten.
Doch der Gipfel des Betruges sind Drohungen, Erpressungen und gerichtliche Falschaussagen des Verkäufers.

Frank & Ilona Penzler lernte ich im Herbst 2009 in Paraguay kennen, da sie sich für ein Grundstück interessierten, welches sie mit mir besichigt haben. Wenige Tage später flogen sie zurück nach Deutschland und hatten immer wieder mit mir Kontakt. Nach einiger Zeit meldeten sie sich wieder, nachdem sie interessante Objekte auf meiner Webseite My Paraguay fanden. Sie interessierten sich vor allem für das Objekt "Haus mit Pool auf 6,5 Hektar – Neubau – Erstbezug November 2009", welches sie auch im Dezember 2010 kauften. Der Verkaufspreis betrug 80.000.- Euro – die Provision 5%.

Der Verkäufer bat mich sein Objekt zu vermitteln und ich bestand auf eine exklusive Vermittlung, worauf er alle eigenen Vermittlungen im Internet einstellte, da er wußte, ich finde so schnell wie möglich einen ernsthaften Interessenten über meine Webseite, die er natürlich kannte, da er selbst das Grundstück, auf welchem das Haus gebaut wurde über meine Webseite fand, welches ich ihm damals zeigte. Doch auch dieses kaufte er hinter meinem Rücken, um sich die zu zahlende Provision zu sparen.

Meine hauptsächliche Arbeit in Paraguay besteht allerdings im Erstellen von Webseiten und der Suchmaschinenoptimierung, wodurch ich meine Haupteinnahmen erziele, wie auch durch Werbeeinnahmen im Internet. Der Immobilienverkauf ist nur ein Geschäft nebenbei, welches ich mir aufschwatzen ließ von paraguayischen und deutschen Häuser- und Grundstücksverkäufern, welche ihr eigenes Objekt oder Objekte andere verkaufen oder vermitteln möchten. Natürlich auch mit dem Hintergedanken auch einen kleinen Teil der erwirtschafteten Provision zu erhalten.

Alle Objekte deren Preise in Euro verlangt werden (in der Regel Objekte von Deutschen) sind reale Preise mit 5% Provisionsaufschlag. Preise, welche in der paraguayischen Währung Guarani verlangt werden, wurden aufgrund von Kursschwankungen etwas höher angesetzt (jedoch immer in Europreise aufgrund des Immobiliensystems, das bei der Webseite verwendet wird). Beim Verkauf ist der Kurs zum wahren Verkaufspreis massgebend. Dieser kann natürlich vom angegeben Preis auf der Webseite variieren.

Da Frank & Ilona Penzler aber nicht mehr als 80.000.- Euro ausgeben wollten, einigten sie sich mit dem Verkäufer, gegen den mittlerweile wegen Bedrohung und internationalem Waffenhandel ermittelt wird auf den Kaufpreis, der auf der Webseite angegeben wurde. Um nicht mehr zu bezahlen wurde die ganze Sache hinter meinem Rücken abgeschlossen, um mich um meinen Verdienst meiner Arbeit zu bringen.

Natürlich bestand und bestehe ich jetzt noch auf meinen Verdienst der vereinbarten Provision von 5%, welche bei einem Verkaufspreis von 80.000.- Euro auf 4.000.- Euro beträgt. Doch um "still zu halten" wurde ich von dem Verkäufer, Thomas Gierse, bedroht und erpresst. Sogar seinen nächsten deutschen Nachbarn bat er nach Mitternach noch um Hilfe um mich "aufzumischen", welcher mich aber sofort am nächsten Tag anrief um mir dies mitzuteilen. Eine deutliche Ansage mit einer Drohung auf meine Gesundheit bwz. sogar auf mein Leben. Thomas Gierse führte immer eine Waffe mit sich.

Per Skype drohte mir Herr Thomas Gierse, daß ich bald "lieben Besuch bekommen werde" und er mich für meine "Schweinereien" anzeigen werde. Was das sein sollte konnte er mir nicht sagen, denn ich habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen. Zusätzlich Drohungen per Handyanruf (im alkoholisiertem Zustand) zu frühen Uhrzeiten, an welchen normale Leute noch schlafen, und einige weiteren Belästigungen und Hausbesuche, bei welchen ich ebenfalls bedroht und erpresst wurde.

Den Drohungen und Erpressungen ließ er Taten folgen, indem er auf das Gericht in Yataity ging und zu Protokoll gab, daß ich ihm gedroht haben sollte ihn und seine Lebensgefährtin umbringen zu wollen. Eine Lüge um mich einzuschüchtern und mich hinter Gittern zu bringen, daß ich endgültig auf meine Provision verzichteten muß. Aber man glaubte ihm nicht, da auch alle auf dem Gericht mich schon Jahre kannten. So blieb es nur bei seiner unbedeuteten Aussage.
Jedoch wußte ich mir nicht mehr zu helfen und wandte mich an die Deutsche Botschaft. Nicht wegen der Provision, sondern wegen den Drohungen, Erpressungen und der gewissen Falschaussage, bei welcher die Familie Penzler aus Eisenach / Thüringen ihren Teil auch beitrugen.

Eine Einigung mit Penzlers war nie möglich, da diese jeden Kontakt mieden und dies auch heute noch tun. Keine Antworten per Skype, bei welchen ich sie für ein vernünftiges Gespräch einlud. Auf Anrufe reagieren sie nicht.
Da ich einige paraguayische Nachbarn von ihnen kenne habe ich mich auch mit diesen unterhalten. Frank & Ilona Penzler müssen auch hierbei den Kontakt meiden, was ich nicht gut heiße. Ein Kontakt zu den Nachbarn und überhaupt zu den paraguayischen Nachbarn finde ich sehr wichtig.
Mal wieder Deutsche, die unter Paraguayern leben aber nichts mit denen zu tun haben wollen.

Man ist Gast in einem Land – man ist nicht in Deutschland. Somit ist man Ausländer in Paraguay. Wenn man etwas gegen Paraguayer hat, dann sollte man nicht nach Paraguay auswandern, sondern man sollte in Deutschland bleiben. Doch dies sehen zu viele falsch. Viele kommen nach Paraguay mit ein wenig Geld, mehr als einfache Paraguayer haben, zum Beispiel mit einer Rente und sind der Meinung man ist jetzt König. Doch dies ist die falsche Einstellung. Wer so denkt, der soll da bleiben wo er ist.

Die Paraguayer sind sehr nette Leute. Aufgeschlossen gegenüber Auswanderer und immer hilfsbereit. Natürlich gibt es auch schwarze Schafe unter ihnen – aber diese gibt es überall auf der Welt, wie auch in Deutschland. Doch oft belaufen sich die Straftaten auf Diebstahl von Vieh, Schweinen, Hühner und anderen Tieren oder wie auf Dinge, die zu Geld gemacht werden können. Sozusagen auf Mundraub, da man Hunger hat bzw. um die Familie zu ernähren. Nicht jedoch auf Anwendung von Gewalt bei Räubern, die aufgrund Hungers oder ähnlichem solche Straftaten begehen.

Leider verlief es bei dem Überfall auf Hermann und Heitje anders, da er sich wehrte. Warum diese beiden überfallen wurden wird immer ein Rätsel bleiben. Man kann sehr viel vermuten, denn sie waren typische einfache Opfer mit Geld, was sie sich auch anmerken liessen.
Doch einfach jemanden zu beschuldigen, der immer nur geholfen hat, eine Provision für seine Arbeit schon bekam ist absolut nicht nachvollziehbar.
Samir schwor damals auf das Leben seiner Tochter, daß er nicht im geringsten damit zu tun hatte. Wer jetzt Libanesen wie auch andere Araber kennt, der wird dies glauben müssen. Warum sollte er einen Auftrag geben einen alten Mann mit seiner Lebenspartnerin (oder auch Ehefrau) überfallen zu lassen ?? – nur wegen ein paar Kröten ?

Ich habe mit ihm oft darüber geredet und immer wieder, wenn er Hermann Hohenwald traf und er ihm zu verstehen gab, daß er sich rächen würden. Doch Samir nahm es immer auf die leichte Schulter und erwiderte meist nur: "Hermann ist ein alter verstörter Mann – lasse ihn reden".
Auch wenn Hermann Hohenwald ihn in der Stadt traf beleidigte und bedrohte er ihn. Samir erzählte mir dies dann jedesmal, ohne zu ahnen wie ernst es dem Mann sein könnte, denn er nahm ihn einfach auch nicht ernst und dachte eben, "der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank". Er hatte nichts getan – also wird auch nie was passieren.

Aber die Wahrheit sieht jetzt doch anderst aus, denn Thomas Hohenwald ermordete Samir auf bestialische Weise. Es war nicht nur Mord – es war eine Hinrichtung. Nur aufgrund einer Behauptung und Vermutung ohne Beweise gegen den ermordeten Samir Salama Soueid. Nur zum Glück hat man ihn sofort gefasst, denn wer weiß, wer das nächste hätte Opfer sein können, welche auch beschuldigt wurde – auch ohne jeden Beweis.

So eine Hinrichtung kann nicht einfach sein. Nur aus Hass muß man dies doch schon jahrelang in seinem Hirn bzw. in seinen Träumen haben um so eine Tat zu begehen und zuvor auch geplant haben.
Wer kann 6 mal auf jemdanden schiessen, noch einmal nachladen und wieder 6 Schuss abfeuern und ihm dann auch noch die Kehle durchschneiden ? Darüber sollte man sich auf jeden Fall einmal Gedanken machen.
Ich habe dies !! wie auch mit einem Bekannten, der jahrelang bei der Kripo arbeitete, durchgesprochen und auch er war meiner Meinung.

Mein Beileid richtete sich in vorangegangenem Artikel der Ehefrau und den Kindern von Samir. Doch nicht nur sie steht jetzt ohne Ehemann da, die Kinder ohne Vater. Auch die Frau von Thomas Hohenwald steht vor einem Scherbenhaufen und vor vielen Fragen, die ihr keiner beantwortet. Auch sie hat durch dessen Tat ihren Ehemann wie auch die Kinder ihren Vater verloren, welcher sich dafür verantworten muß und bestimmt erst nach vielen Jahren nach Hause kommen kann, falls überhaupt. Nicht nur das: Sie müssen immer mit dem Gedanken leben, daß der Vater ein grausamer Mörder ist.
Auch hierzu an die Ehefrau von Thomas Hohenwald: die Zeit verheilt die Wunden – Kopf hoch, es geht immer weiter, auch wenn man am tiefsten Punkt in seinem Leben angelangt ist. Die Kinder haben immer noch ihre Mutter.

Wie geht es jetzt weiter ? – Fragen über Fragen. Sobald ich neue Nachrichten habe, die ich auch veröffentlichen darf, werde ich dies tun. Ansonsten einfach abwarten. Mehr kann ich momentan nicht tun und bitte auch um Verständnis.

Vor wenigen Tagen wurde mein Freund, ein libanesischer Auswanderer, Vater von zwei Töchtern im Alter von 2 und 13 Jahren, von einem Deutschen auf bestialische Weise ermordet, besser gesagt hingerichtet. Vor ca. einem Jahr hatte er eine nette Paraguayerin geheiratet und lebte mit ihr sehr glücklich und der älteren Tochter, deren Mutter mittlerweile in Spanien lebt und arbeitet, zusammen.

Samir Salama SoueidSamir Salama Soueid wurde am 23. Mai 1968 im Libanon geboren, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Seit Oktober 1995 ist Salama Soueid in Paraguay ansässig und arbeitete als selbstständiger Kaufmann, Besitzer von 1 Restaurant und einem libanesischem Dönerimbiss. Nebenbei arbeitete er mit mir zusammen im Immobiliensektor in Paraguay. Wir vermittelten zusammen einige Grundstücke und Häuser auf Provisionsbasis für Deutsche Auswanderer, bei denen sich auch mal wieder einige, wie Frank & Ilona Penzler aus Eisenach Thüringen, vor den Provisionszahlungen drückten. Auf die Provision von 4.000.- Euro, den vereinbarten 5% des Verkaufspreises, warten wir heute noch. Diese beiden leben erst seit Dezember 2010 in Paraguay auf der Gemarkung Yataity.

Der Verkäufer des Objektes muß sich mittlerweile in Deutschland aufgrund illegalem internationalem Waffenhandel verantworten. Eventuell könnte es auch sein, daß er der Verkäufer der Mordwaffe ist. Doch dies muß noch geklärt werden. Die Annahme dafür besteht jedoch, da der Waffenverkäufer während der Bauphase seines Hauses mehrere Monate in dem Paraguayerhaus des Vaters des Mörders mit seiner Lebenspartnerin lebte.

In seinem Restaurant, mitten in Villarrica Stadtmitte, bereitete Samir seit Jahren seine beliebten libanesichen "Lomito Arabe", auf deutsch libanesische Döner, und verkaufte diese an viele paraguayische wie auch Deutschen und anderen Auswanderern und Touristen, wie auch selbstgemachte Hamburger, Pizzen und andere Gerichte.

Vor kurzer Zeit eröffnete er noch einen Imbiss mit seinen in Villarrica bekannten "Lomito Arabe". Dadurch erhielt er viele neue Kunden und auch Freunde, denn er war immer hilfsbereit und sehr nett. Zudem war er als einziger Araber ein Stadtbild für Villarrica, jeder kannte ihn unter seinem Namen "Samir" oder "El Arabe".

Für viele Paraguayer, Deutsche und auch andere Auswanderer, war er oft ein Ansprechpartner, da er 7 Sprachen sprach, zwar nicht jede perfekt, aber er konnte sich mit vielen Sprachen verständigen, unter anderem auch Deutsch, da er mit 16 Jahren fast 2 Jahre in Deutschland lebte und sehr sprachbegabt war. Er konnte bei Problemen vermitteln und hatte durch seine vielen Kontakte immer den richtigen Ansprechpartner oder auch Freund dafür oder konnte selbst helfen. In Villarrica war er sehr bekannt und bei vielen sehr beliebt.

Viele Freunde, ob es Paraguayer, Deutsche oder andere waren, besuchten ihn in seinem Restaurant. Nicht nur um zu essen, sondern sich auch nur mit ihm zu unterhalten und er hatte für jeden ein offenes Ohr und freute sich über jeden Besucher. Ob er an diesem Gast jetzt Geld verdiente oder nicht. Er war für alle da – Freundschaft ging ihm über alles, denn jeder sollte sich bei ihm und in seinem Restaurant wohl fühlen.

Für viele Auswanderer, wie auch mir selbst, war er immer eine Hilfe. Ich hätte ihn Tag und Nacht anrufen können, wenn ich ein Problem gehabt hätte. Dem Vater des Mörders half er vor fast 4 Jahren, nachdem dieser aus irgendwelchen Gründen sehr schlimmen tagelangen Durchfall hatte und brachte ihm noch nach Mitternacht Medikamente dafür, nachdem er kurz zuvor die nächste Apotheke aufsuchte, welcher über Samir oder besser gesagt seiner damaligen Geschäftspartnerin ein Grundstück kaufte. Samir fühlte sich immer für seine Kunden verantwortlich und half jederzeit.
Und dies sicherlich nicht aus Provitgier, sondern aus Freundschaft und in seiner Weise, die für ihn selbstverständlich war.

Am Dienstag, den 1. Februar, rief mich Samir um 12:49 Uhr an und fragte mich, ob ich noch Grundstücke à 20 Hektar habe, welche zum Verkauf stehen, da ein Deutscher bei ihm sei, welcher etwas in dieser Grössenordnung sucht. Ich gab ihm 2 Namen und Telefonnummern von Paraguayern, die solche Grundstücke verkaufen möchten danach per SMS durch. Danach hörte ich nichts mehr von ihm und dachte es ist alles ok und er kümmmert sich um den Interessenten.

Tags darauf, am Mittwoch war ich in Asuncion, da ich einen Termin hatte. Nach meiner Rückkehr haben mich verchiedene Leute angerufen und mir gesagt, daß Samir tot sei. Zuerst dachte ich an erfundene Geschichten, denn ich hatte ja noch tags zuvor mit ihm telefoniert. Doch nach dem 3. Anruf erkundigte ich mich selbst darüber und es wurde mir leider bestätigt und auch der Name des Mörders genannt. Sofort wußte ich, daß dies ein geplanter Mord bzw. auch ein Auftragsmord war.

Hermann Hohenwald kaufte zusammen mit seiner Lebensgefährtin Heitje ein Grundstück mit einem renovierungsbedürftigem Haus mit ca. 4 Hektar (oder waren es nur 2 Hektar – ich weiß es nicht mehr) zwischen Yataity und Mbocayaty, ca. 10 km entfernt von Villarrica im Herbst 2006, welches bis zur Wiederankunft der beiden Monate später bewohnbar sein sollte. Samir kümmerte sich um alles und ließ das Haus innerhalb weniger Wochen von paraguayischen Arbeitern renovieren, so daß das Paar darin leben konnte bevor diese auf dem gekauften Grundstück ihr Traumhaus bauen konnten. Zu diesem Zeitpunkt zeigten sich die Käufer auch noch dankbar und großzügig, indem Sie den beiden Helfern, Samir und seiner damaligen Geschäftspartnerin, jeweils ca. 1.000 $ für deren Dienste gaben.

Nun wollten die beiden Auswanderer auf diesem Grundstück ein neues Haus bauen und baten Samir mit der Beauftragung eines Architekten, welcher das Haus planen und bauen sollte. Nach mehreren Entwürfen des Architekten, welche immer wieder laut dem Bauauftraggeber und Eigentümer geändert werden sollten, bot sich ein österreichischer Restaurantbesitzer an mit Kontakten zu einer Baufirma + Immobilienvermittler, welche das gewünschte Haus billiger bauen könnte. Aufgrund dessen wechselten die Auswanderer den Architekten.

Wenige Wochen, nach dem Wechsel des Architekten zu der Immobilien- und Baufirma und der Absage an Samir, wurden Hohenwalds, welche an der Hauptstrasse zwischen Yataity und Mbocayaty wohnen überfallen. Da ich die beiden kenne erzählten mir diese ganz genau was passiert ist, was ich hiermit jetzt mit deren Worten wiedergeben möchte, so wie ich es noch in Erinnerung habe.

Nachts klopften Leute an die Tür, an die Fenster und überall, daß die Auswanderer öffnen sollten. Nach ca. 20 Minuten öffnete Hermann Hohenwald die Tür und schlug einem von beiden ins Gesicht, wobei der Angreifer mehrere Zähne verloren haben sollte. Er sagte mir, daß er früher geboxt hatte und sich zu wehren weiß. Doch als Mann mit 70 Jahren hatte er gegen die beiden Angreifer keine Chance, welche danach minutenlang auf ihn eingeschlagen und eingetreten haben. Gestohlen wurde angeblich daraufhin nichts. Herr Hohenwald wurde schwer verletzt und war auch danach einige Tage im Krankenhaus. Doch warum rief er nicht die Polizei, Bekannte oder seinen nächsten deutschen Nachbarn ?

Herr Hohenwald und seine Lebensgefährtin beschuldigten seit dem Zeitpunkt Samir, daß er mit diesem Überfall etwas damit zu tun hatte und sogar der Auftraggeber für diesen Überfall sei, da diese den Architekten bzw. den Bauträger des Hauses gewechselt haben und da er dadurch viel Geld an Provsisionen verloren haben sollte. Als Beweis sollte ein von dem österreichischen Restaurantbesitzer (bekannt unter dem Namen Carlos) Nachweis dienen.

Samir sollte sich 2 Wochen zuvor an den Restaurantbesitzer Carlos gewendet haben und den Leuten über ihn gedroht haben per Email, SMS oder persönlich. Jedoch wollte Samir mit dem Besitzer des Restaurants nie etwas zu tun haben und meidete auch dessen Kontakt. Er kam nur ins Restaurant wenn seine Geschäftspartnerin dort zum Essen war. Ich selbst war meistens mit zum Essen, da ich zu dem Zeitpunkt 6 Wochen lang in ihrem Gästezimmer wohnte und erst danach in mein Mietshaus, welches nicht weit von ihrem Haus entfernt war, einzog. Ich selbst war ein Neuling in diesm Land, denn ich landete am 24. Januar 2006, wenige Tage bevor Hohenwalds wieder nach Paraguay kamen.

Weder hatte er eine Emailadresse noch die Telefonnummer des Restaurantsbesitzers. Als SMS wäre der Text sowieso viel zu lange gewesen. Diesen gaben mir Hohenwalds zu lesen mit deutscher Übersetzung des Restaurantbesitzers.

Der österreichische Restaurantbesitzer war so gut wie pleite und versuchte an Geld zu kommen. Zudem betrog er auch Hohenwalds, indem er ihnen anbot die paraguayischen Einwanderungspapiere günstiger zu besorgen als bei anderen Einwanderungshelfern. Hohenwalds bezahlten und nach kurzer Zeit verschwand er mit dem Geld.

Auch dies erzählten mir Hohenwalds, denn ich traf die beiden des öfteren und wir hatten immer wieder Gespräche, in welchen in ihnen auch immer wieder versicherte, daß Samir damit nichts zu tun hatte und so was nie machen würde, denn er war ein Helfer und kein Zerstörer.

Für den Überfall machten Herr Hermann Hohenwald und seine Lebensgefährtin immer Samir zum Sündenbock, drohten ihm auch und beleidigten ihn sogar auf offener Strasse beim Vorbeigehen. Sogar mir hat Hermann gesagt, daß Samir irgendwann seine Rechnung bekommt und daß er dafür umgebracht werden sollte.

Nun wurde Samir von Thomas Hohenwald, dem Sohn von Hermann Hohenwald, welcher hier in Paraguay auf Urlaub ist auf bestialische Weise ermordet – es war eher eine Hinrichtung. Dies alles nur aufgrund einer Vermutung seines Vaters und seiner Lebensgefährtin oder Ehefrau (ich weiß nicht mehr ob die beiden verheiratet sind oder nicht), die nie bewiesen wurde.

Ich habe anfangs versucht zu vermitteln, doch Hermann Hohenwald wie auch seine Lebensgehährin liessen sich nie auf eine Vermittlung bzw. einem vernünftiges Gespräch ein und auch die damalige Geschäftspartnerin von Samir, hatte etwas dagegen – warum auch immer und was ich bis heute nicht verstehe. Warum versuchte sie nie ein Gespräch – in Ruhe – mit allen Personen ? – Sie beschimpfte mich sogar, nachdem ich ein Gespräch mit Hermann Hohenwald und seiner Lebenspartnerin hatte und meinte, es gehe mich nichts an und ich sollte mich raushalten. Es sind ihre Kunden und ich habe damit nichts zu tun und es geht mich deshalb nichts an. – Warum ???
Egal – so ist sie nun mal. Wer weiß, vielleicht hatte es Thomas Hohenwald auch noch auf sie abgesehen, denn auch sie wurde für den Überfall beschuldigt. Auch ihr traue ich so was nicht zu.

Vor einigen Wochen war ich mit Samir noch gemeinsam nach Asuncion gefahren, da ich noch etwas zu erledigen hatte, und er sich nach 15 Jahren Aufenthalt in Paraguay, wie auch nach der Heirat mit seiner wunderbaren paraguayischen Frau sich einbürgern lassen wollte, um die paraguayische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Somit erklärte er auch Paraguay als seine Wahlheimat für immer, ohne aber auch einen Gedanken an seine libanesische Herkunft zu verlieren, worauf er immer stolz war.

Nicht aber aber auf den Terrorismus und die Taliban, welche er immer stets als Verbrecher verurteilte. Er war Araber, ein Mensch mit islamischen Glauben – aber nie ein Verbrecher geschweige denn ein Terrorist. Im Herzen war er Libanese und Paraguayer zugleich – ein sehr guter Vater und ein sehr guter Ehemann, der seiner Frau die Treue schwor und dies immer einhielt.
Oft sassen wir zusammen in seinem neuen Imbiss und er schaute andere hübsche Frauen an und er sagte mir dann immer, wenn ihm eine gefiehl, "Uwe, die ist für dich". Ich darf nicht – ich bin glücklich mit meiner Ehefrau und habe mich für immer entschieden.

Er kannte Paraguay und die Mentalität der Paraguayer, verband diese mit seiner Mentalität und Freundschaft, womit er viele Freunde fand. Für viele Paraguayer in Villarrica war er einfach nur Samir oder "El Arabe", was aber nicht abwertend gelten sollte, sondern nur, daß man wußte um wen es geht wenn man über ihn redete, da ihn auch jeder kannte. Die Bürger Villarricas haben "El Arabe" schon seit sehr langer Zeit als einen der ihren akzeptiert und aufgenommen. Für sie war er kein Ausländer, sondern ein Teil von ihnen – von Villarrica – von Paraguay.
Ein Vater von paraguayischen Kindern und Ehemann einer paraguayischen Ehefrau aus einer sehr angesehenen Familie.

Heute, am Sonntag, den 6. Februar, habe ich mit einer deutschen Freundin über Skype gechattet, welche ebenfalls sehr bestürzt ist über das Verbrechen. Auch sie und ihr Mann, die Samir seit Jahren kannten sind sehr getroffen von der grausamen Tat. Auch sie kennen die Geschichte mit dem Überfall von Hohenwalds und dessen Aussagen bei vielen Leuten bei anderen Deutschen und deutschen Restaurants.
Auch diese Familie, die Samir seit Jahren kennen, glauben nicht daran, daß Samir damit jemals was zu tun hatte mit dem Überfall.

Hohenwalds wohnten einfach auch für jeden Räuber und Einbrecher als älteres Ehepaar sehr günstig an der Hauptstrasse. Einen Hund wolllten sie nie haben, der Alarm gibt oder sie verteidigt – erst nach dem Überfall.
Wir haben ihnen immer zu einem Wachhund geraten, doch sie lehnten immer ab mir der Begründung, daß sie Katzenfreunde und keine Hundefreunde sind. Ich bezeichne dies als Dummheit, denn sie wohnen verlassen und alleine weit weg von der Zivilisation.
Ich selbst besitze 2 sehr menschenfreundliche und besonders kinderliebe Bordeaux Doggen, welche keinem etwas tun würden. Aber im Verteidungsfall würden diese ihr Leben für meines geben. Ich hoffe, daß es zu dieser Situattion nie kommen wird, denn mit der Beiskraft und Intelligenz, die sie besitzen könnten sie jeden Angreifer töten.
Ich habe mich für diese Rasse entschieden, da diese immer zwischen Gut und Böse unterscheiden können.

Man vermutet auch laut Schreiben aus dem Internet, daß Hohenwalds ihre Rechungen nicht an Handwerker bezahlten und diese ihr Geld selbst abholen wollten. Jedoch muß ich dies allerdings verneinen, denn die Rechnungen an die Handwerker wurden alle und in voller Höhe bezahlt. Samir, seine Geschäftspartnerin machten eine ordentliche Abrechnung mit Hohenwalds wobei auch jeder Handwerker sein Geld bekam. Ich war sehr oft vor Ort und kenne die Handwerker auch persönlich und es gab nie ein Thema über unbezahlte Rechungen. Also sind diese Behauptungen im Internet absolut falsch. Wäre es nicht so, dann hätte sich sicherlich einer von ihnen bei mir innerhalb von 4 Jahren, seit ich in Yataity lebe, darüber geäussert, da alle (oder fast alle) Handwerker aus dem Ort Yataity stammten und mich alle kennen.

Mittlerweile bekomme ich immer mehr Zuschriften aus Blogeinträgen, auch über Facebook. Die Leute bedanken sich bei mir und ermutigen mich weiterhin, der ganzen Sache auf den Grund zu gehen um auch die Wahrheit ans Licht zu bringen. Da ich nur auf Deutsch schreibe sind auch diese Zuschriften nur von Deutschen. Auch somit ist zu erkennen, wie angesehen Samir bei vielen Deutschen war und es immer bleiben wird. Hierzu möchte ich mich im Vorfeld und auch besonders im Namen seiner Ehefrau und seinen Kindern bedanken.

Desweiteren Bedanken sich auch einige bei mir und warnen mich sogar vor Racheakten anderer Deutscher, da ich evtl. doch zu viel Wahrheit an die Öffentlichkeit bringe und einigen Schaden könnte, doch dies habe ich nicht vor. Nach einem Blogkommentar wurde ich heute, am Sonntag, den 6. Februar, anonym angeschrieben, daß ich auf mich aufpassen solle und nicht alleine als Deutscher dastehe, der um Samir trauert. Es sind noch einige mehr.

Auch Zeugen melden sich, denen Hermann Hohenwald erzählt hat, daß er Samir umbringen lassen wird oder umbringen lassen möchte. Diese möchten aber natürlich nicht genannt werden, was auch selbstverständlich ist.
Weiterhin hat Herr Hohenwald dies seit Jahren zusammen mit seiner Lebensgefährtin in vielen deutschen Restaurants verkündet, wie auch, daß er Samir mit dem Überfall vor fast 4 Jahren damit verantwortlicht machte.

Wer selbst die Aussage von Herr Hohenwald kennt und anonym aussagen möchte, der kann sich auch gerne bei mir melden. Namen werden niemals preisgegeben, falls man das nicht möchte. Jedoch muß diese Aussage auch bei Gericht gemacht werden, welche aber auch die Namen nicht weitergeben.

Ich habe mir einige Blogeinträge wie auch Berichte durchgelesen und mußte auch feststellen, daß viele Angaben falsch sind. Nicht nur dies, sondern es gibt auch mal wieder Deutsche, die diese Tat nicht verurteilen und sogar als gerechtfertigten Racheakt ansehen, wie z.B. der Schmierblattbetreiber aus Villarrica, Ted Schillings, welcher das kostenlose auf Werbung aufgebaute Schundblatt "Paraguay Actual" betreibt. Zudem hat er noch die SPA (Sicherheit für Deutsche in Paraguay – Seguridad para Alemanes (ich hoffe, das ist so richtig)) gegründet, wobei sich schon einige von ihm aufgrund Eigennützigkeit abgewandt haben, wie auch seine unverschämte Meinung über den Mord im Internet veröffentlichte, wobei er nur über seine Vermutungen schrieb und dazu noch ausländerfeindlich (wie mir berichtet wurde) , da er doch nur alles aus Provitgier für sein Schmierblatt und die Immobilienvermittlung für seine Frau macht. Diese Aussage kommt nicht von mir, sondern von einem ehemaligen SPA Mitglied. Sein Schmierblatt lese ich aus Protest nicht.

Bevor ich diesen Text veröffentlichte habe ich Samirs Frau um ihre Erlaubnis gebeten, welche auch sofort zugestimmt hatte. Der Text wurde ihr auf zuvor auf spanisch übersetzt.


Bitte kopiert nicht meinen Text und veröffentlicht diesen auf anderen Blogseiten oder Foren. Schreibt besser selbst etwas darüber und verlinkt dann zum kompletten Bericht auf diese Seite – Besten Dank im Voraus.

Der Grund ist auch der, da auf anderen Blogs und Foren doch nur blöde Kommentare abgegeben werden. Wer aber einen Kommentar abgeben möchte, der kann das auch hier tun und nicht auf anderen Webseiten, welche zum Teil auch üble Schmierblätter im Internet sind.