Archiv für August 2010

Viele wandern nach Paraguay aus und machen sich Hoffnungen auf ein neues Leben, eine neue Chance und auch um in Paraguay zu arbeiten und Geld zu verdienen um damit in Paraguay zu leben.
Oft hat man die falschen Vorstellungen und man verdient nicht genug und es bleibt nichts anderes übrig als Immobilien in Paraguay zu vermitteln, daß man in Paraguay leben und auch überleben kann.

Ich habe meine Auswanderung über 4 Jahre vorbereitet mit dem Ziel in Paraguay wie auch zuvor in Deutschland mein Geld im Internet zu verdienen und habe es auch dadurch geschafft nach Paraguay im Januar 2007 auszuwandern. Auch heute ist meine Haupteinnahmequelle der Internetverdienst über Partnerprogramme und meine eigenen Webseiten. Ich hatte nie das Ziel in Paraguay Immobilien zu vermitteln, aber es kam doch dazu. Jedoch ist dies nur ein Geschäft nebenbei, in welchem ab und zu ein Haus oder Grundstück verkauft wird und auch eben auch ein wenig Provision verdient wird.

Dies sind aber nur Zusatzeinnahmen. Wenn ich in Paraguay vom Immobilienverkauf leben müßte, dann könnte ich auch sofort aufgeben, denn dies ist ein hartes Geschäft. Die Konkurrenz ist groß und arbeitet mit allen Mitteln selbst zu verkaufen und macht andere Immobilienvermittler zum Teil schlecht. Aber das interessiert mich wenig, denn ich habe über meine Paraguay Immobilien-Webseiten www.my-paraguay.com, www.paraguay-guenstig.com und www.suedamerikaimmobilien.com im Moment mehr Einnahmen durch Werbung als durch Immobilienverkäufe.

Doch wie verdient man mit solchen Webseiten Geld ohne eine Immobilie zu verkaufen ? Die Frage ist ganz einfach mit 2 Worten zu beantworten: mit Werbung und mit Backlinks. Für Werbung bekommt man Geld für Klicks und für Backlinks bekommt man monatlich oder jährlich einen festen Betrag. Entweder durch eigene Vermittlung oder über Agenturen wie MyLinkState, Teliad oder Buywords. Da kommt alleine bei nur diesen 3 Immobilienwebseiten einiges zusammen.

Weitere Einnahmequellen von Webseiten sind meine Webkataloge, Suchmaschinen und andere Webseiten, wodurch ebenfalls einiges verdient wird. Hierzu zählen:

  • Megamachine – Webkatalog und Suchmaschine
  • Hinzuu.de – Webkatalog und Suchmaschine
  • Hinzuu.biz – Webkatalog und Artikelverzeichnis
  • Keywordad – Webkatalog und Artikelverzeichnis
  • Worldpresse – Nachrichten und Pressemeldungen
  • Hinzuu.net – Nachrichten, Pressemitteilungen und mehr
  • und noch einige andere Webseiten

Dies nur als Idee für Leute, die sich für das Land Paraguay interessieren und wissen wie man im Internet Geld verdient und Geld verdienen kann um in Paraguay damit leben zu können.
Man braucht in Paraguay eine feste Einnahmequelle um zu leben und zu überleben.

Allen anderen rate ich sich genauestens zu informieren über das Vorhaben um in Paraguay Geld zu verdienen, denn die Bezahlungen sind in Paraguay sehr schlecht. 200.- Euro Verdienst ist in Paraguay schon "viel" Geld !! als Arbeiter oder Angestellter.

Villarrica – die Hauptstadt des Departamento Guairá

Die Hauptstadt von Guairá mit ca. 60.000 Einwohnern ist zugleich eine Universitätsstadt und Luftkurort im Zentrum des südlichen Paraguays in der Nähe des gebirgigen Ybytyruzu Nationalpark, welcher für eine touristische Attraktivität sorgt.
Villarrica ist eine der ältesten Städte Südamerkas, welche schon im 16. Jahrhundert gegründet wurde. 1889 wurde Villarrica durch die paraguayische Eisenbahnlinie mit Asunción verbunden, welche leider heute nicht mehr besteht.

Villarrica hat alles was eine Großstadt in Paraguay benötigt:

  • Restaurants, Schnellimbisse, Kneipen, Pizzerien, Pubs und Bars
  • deutsche Metzgerei, deutsche Bäcker und eine deutsche Konditorei
  • Krankenhäuser, Ärzte und Apotheken
  • Banken mit Bankautomaten für Visa- & Mastercard
  • Parks und Seen
  • Museen und Kirchen
  • Schulen und Universitäten
  • einen Markt, sehr viele Geschäfte und Super Mercados (Supermärkte)
  • Veranstaltungen wie Reiterspiele und den jährlichen Karneval (unter uns nennen wir diesen immer den kleinen Karneval von Rio de Janeiro)

Wer gut und günstig "deutsch" essen gehen möchte, der verweilt beim 84-jährigen "El Brujo" (auf deutsch der Hexer) mit seinen Hexen. Dort kann man sehr gut und günstig z.B. Zwiebelrostbraten, Rinderfilet, Schnitzel, Roulladen mit Beilagen inkl. Salat und andere leckere Gerichte essen für umgerechnet ca. 3 bis 5 Euro.

Noch zu erwähnen wäre "Sahara Lomito" im Stadtkern mit seinen leckeren libanesischen Dönern und der leckeren pikanten Sauce oder Knoblauchsauce, sowie seinen hausgemachten Hamburgern und großen Pizzen, die man alleine fast nicht zu vertilgen vermag.

Villarrica ist eine Stadt mit viel Potential. Mit der richtigen Idee, Selbstbewusstsein und ein wenig Kapital kann man sich hier eine zukunftsweisende Existenz aufbauen.
Auch hier geben wir ihnen Tipps und beraten und ermutigen Sie, bzw. raten wir ihnen von ihrer Idee ab !!, falls wir davon überzeugt sind, daß sie damit wirklich nicht überleben könnten.

Yataity – eine Stadt mit ca. 3.500 Einwohnern

Yataity ist von Auswanderern so gut wir verschont geblieben, obwohl der Ort durch Ao Po`í, die traditionelle paraguayische Stickkunst, sehr bekannt ist.

Auf grob gewebten Leinenstoff werden einzigartige, filigrane Muster nach alter Tradition gestickt, welche dann zu wunderschöner luftiger Kleidung, die im Sommer für eine angenehme Kühlung sorgt, Tischdecken, Vorhänge, Hängematten, weiterverarbeitet werden.

In Yataity finden Sie auch zum Einkaufen einige Despensas (kleine Läden), Bars, Restaurant, ein Hotel mit Swimmingpool und Reitmöglichkeiten, Arzt, Zahnarzt, Metzgereien, einen sehr schönen Park im Zentrum und eine Pferderennbahn. Ebenso befinden sich eine Grund- & Hauptschule, Kindergärten und Sportplätze in Yataity.
Mehrmals im Jahr finden Veranstaltungen statt, wie Karneval, Reiterfeste, und die 10-tägige Ao Poi Expo, die über Paraguay hinaus bekannt ist.

Yataity ist eine sehr saubere Ortschaft. Fur 10.000 Guarani pro Monat (umgerechnet ca. 1,50 Euro) wird 2x die Woche der Müll mit einer Pferdekutsche abgeholt. Diese 10.000 Guarani sollte man sich auf jeden Fall leisten, denn sonst müßte man den Müll selbst wegbringen oder verbrennen, was in Paraguay auch an der Tagesordnung ist.

Yataity liegt neben der Ruta ca. 8 km vor Mbocayaty und ca. 17 km vor Villarrica. Über Mbocayaty fährt man dann in die deutsche Kolonie Independencia, die ca. 35 km von Yataity entfernt ist.

Die Menschen sind hilfsbereit und menschenfreundlich.

Mbocayaty wurde 1680 gegründet und hat ca. 6.950 Einwohner

Mbocayaty liegt zwischen Yataity, Indepencencia und Villarrica an der Ruta 8. Hier sind Sie in wenigen Minuten in der Universitätsstadt Villarrica. Der Ort wird durch den Fluss Tebicuarymi bewässert und ein herrliches Fleckchen Flora und Fauna. Am 8. Dezember wird hier ein großes Fest gefeiert, der Tag der Unbefleckten (Maria Empfängnis)" Jungfrau Maria "Virgen Inmaculada Concepción".

Sie haben hier außerdem vielseitige Einkaufsmöglichkeiten, von den kleinen Dispensas( Tante Emma Läden), bis zum Metzger, wo Sie die Dinge des täglichen Lebens bekommen. Aber auch Schrauben, Zement, Holz, Steinplatten und andere wichtige Dinge können Sie hier problemlos kaufen.

Asunción die "Madre de Ciudades" zu Deutsch: "Städtemutter" mit ca. 507.000 Einwohnern

Fort Asunción wurde am 15. August 1537, auf Geheiß von Pedro de Mendoza, von Juan de Salazar de Espinoza de los Monteros (y Espinoza) gegründet.
Sie wurde erst am 16. September 1541 als Stadt anerkannt.

Asunción ist eine der ältesten Städte Südamerikas und wurde vermutlich von Juan de Ayolas zum ersten Mal besucht. Gründungsname und bis heute offizielle Name ist: "La muy noble y leal ciudad de Nuestra Señora Santa María de la Asunción" was soviel heißt wie "Die ehrwürdige und treue Stadt Unserer Heilige Frau Maria der Himmelfahrt".

Den ersten Aufstand gab es 1731 und er wurde die "Revolución de los comuneros" gennant geleitet vom Uruguayers José de Antequera y Castro unter der spanischen Kolonialherrschaft.

Seine Unabhängigkeit von der spanischen Krone erlangte Paraguay am 15. Mai 1811. Kurz darauf, während der Diktatur von José Gaspar Rodríguez de Francias, wird das ursprüngliche Stadtzentrum von Asunción vollkommen zerstört.

Die Hauptstaft liegt am linken Ufer des Flusses Paraguay, an der Bucht Asunción. Im Nordwesten grenz sie an Mariano Roque Alonso, im Osten an Luque und Fernando de la Mora und im Süden grenz sie an Lambaré und Ñembý.

1965 wurde Asunción die höchste Erhebung zugesprochen: Cerro Lambaré im Stadtteil Santa Ana im Grenzgebiet zur Nachbarstadt Lambaré.

Die wichtigsten Erhebungen sind die Hügel Lomas oder Colinas, die vollständig in den Städtebau integriert sind.

Hier die wichtigsten sieben:

  • Loma Cabará ( hier wird der Gründungsort von Asunción vermutet)
  • Loma San Gerónimo
  • Loma Clavel (hier ist der Sitz der heutigen Marineinfanterie)
  • Loma Cachinga
  • Loma del Mangrullo( heute der Park Carlos Antonio López)
  • Loma de la Encarnación
  • Loma de las piedras de Santa Catalina ( der heutige Name ist Escalinata Antequera)

heute zählt man sogar die Lomas Tarumá und Tacumbú und den Sitz der Strafvollzugsanstalt dazu.

Der Fluss Paraguay speist etliche Bäche. Die Hauptarme dieser Bäche sind:
Mburicaó, Cará Cará, Jaén, Mburicá, Salamanca, Zanja Morotí, San Vicente und Leandr. Sie fliessen durch Asunción und stellen eine enorme stadtplanerische Herausforderung dar, da sie sich sich bei starkem Regen schnell in reißende Gewässer verwandeln.

Die überschüssigen Gewässer finden sich in den flussnahen Lagunen zu stehenden Gewässer zusammen. Hieraus resultiert ein bedeutendes Gesundheitsrisiko, da sich dort die Brutstätten der Dengue- und Gelbfieberübertragenden Stechmücken (Aedes Aegypti) und der Malariaüberträgerin (Anopheles) befindet.

Der Notstand wurde im Januar 2007 ausgerufen, als über 10.000 Erkrankungen allein in Asunción auftauchten. Im März 2008 kam zu dieser Epidemie noch zusätzliche eine enorme Gelbfieberepidemie.

Hier zahlt es sich aus, das viele Spezialkliniken hier sind:

  • Instituto de Medicina Tropical (Tropeninsitut)
  • Hospital del Cáncer y del Quemado (Krebs und Schwerbrandverletzte)
  • Maternidad Nacional (Nationale Entbindungsstation)
  • Hospital Neurosiquiatrico (Neuropsychiatrische Klinik)

Viele Sehenswürdigkeiten wie:

  • Stadion Defensores del Chaco (das größte Stadion in ganz Paraguay)
  • Museum für Indigène
  • Museum für Naturgeschichte
  • Museum für Geschichte

Zudem die bekannte Universidad Nacional de Asunción und Universidad Católica Nuestra Señora de la Asunción

Man kann in Asunción nach Herzenslaune shoppen oder in die schönen Kinokomplexe gehen. Mit den Kleinen einen Indoor-Spielplatz aufsuchen,oder Essen aus aller Herren Länder geniessen. Sogar einen McDonald und einen Pizza Hut kann man hier besuchen. Sie sehen, es fehlt nichts!

La Colmena – eine Stadt im Departement Paraguarí

Die Ungebung von La Colmena ist sehr bekannt durch den sehr fruchtbaren Boden, durch ein Netz von Wasserwegen, welche aus den Bergen gespeist werden. Hier sind viele Produktionsbetriebe ansässig geworden. Der Wasserreichtum beschert gute Erträge. Der Anbau von Früchten wie z.B. Mango, Pflaumen, Trauben, Pfirsich, Bananen und auch der Stevia hat sich in diesen Bereich besonders hervor getan.

Viele Europäer lieben dieses paradiesische Gebiet mit einer Gesamtfläche von ca. 11.000 Hektar.
Die Stadt hat alle Einkaufsmöglichkeiten und bietet eine gute ärztliche Versorgung
Schulen, Banken, darunter auch Western Union und die Banco Nacional de Fomento sind dort ansässig.
Hier sind auch stetig neue Investitionen in Richtung Aufforstung zu verzeichnen.

Gerade der besondere Boden und die reichlich wasserführenden Bäche und Flüsse sind für eine gute Ertragssteigerung dort von größter Bedeutung.

Gute Ertragsprognosen sind nicht nur beim Zuwachs der verschiedenen Baumsorten zu verzeichnen, “Süße Gewinne” verspicht sozusagen die Anpflanzungen der beliebten Süßpflanze STEVIA auch genannt Ká a Hé é, wie man es auf Guarani nennt.

Stevia, genauer das Diterpenglykosid Steviosid, ist ein natürlicher Süßstoff. Es ist dreihundertmal süßer als Zucker und für Diabetiker geeignet. Steviosid ist für die Süßwirkung der Steviablätter der wichtigste Inhaltsstoff. Quelle siehe auch : Stevia bei Wikipedia

Areguá ist die Hauptstadt des Departamento Central und hat ca. 11.400 Einwohner.

Sie liegt in der Nähe des berühmten Sees Ypacarai, der etwa 30 km von Asunción, an einem sanft ansteigendem Berg leigt. Von hier kann man das gesamte Gebiet bis hin zum Ypacarai-See überblicken.

Areguá liegt in direkter Nachbarschaft zur Stadt Ypacarai. Sie trägt den gleichen Namen trägt wie der wunderschöne See. Die vielen Gassen im Zentrum von Areguá und die berühmten Kirche, als auch die vielen Handwerksbetriebe im Töpferbereich und die kolonialen Bauten haben die Stadt bekannt und beliebt gemacht.

Atyra liegt im 3.Regierungsbezirk in Cordillera mit ca. 16.000 Einwohnern

Das ist definitiv die sauberste Stadt Paraguays und wurde im Jahr 1539 vom 1. paraguayischen Gobernador, Domingo Martínez de Irala ( ein spanisch baskischer Eroberer) gegründet.

Der Name Atyrá kommt aus der immer nocih gesprochenen Indianersprache Guaraní und setzt sich folgendermassen zusammen: "Atyha" (Aty = Sitzung/Zusammenkunft und ha = ist Platz/Stelle). Die Stadt bietet Holzschnitzereien, Lederarbeiten und Tourismus und macht darüber über die Grenzen von sich reden. Die Geschichte erzählt, das früher die Häuptlinge des Stammes Toba, an der Stelle des heutigen Rathauses, ihre Zusammenkünfte im Schatten der 7 Yvapovo-Bäume, abhielten.

Caacupé ist die Hauptstadt des Departamentos Cordillera und hat ca. 22.000 Einwohner

Die Stadt hat den größten und einzigen Wallfahrtsort Paraguays.
Jedes Jahr am 8. Dezember erwartet das Städtchen etwa 1 Million Pilger, die aus allen Teilen des Landes herbeiströmen (viele kommen zu Fuß, mit dem Bus oder dem Moped!), um an einer kilometerlangen Lichterprozession teilzunehmen.
Das größte Gotteshaus in Paraguay, die Basilika San Francisco, wurde vom damaligen Papst Johannes Paul II 1988 besucht und geweiht.

Capiata hat ca. 200.000 Einwohner

1640 wurde diese Stadt von einem katholischen Orden, den Jesuiten, gegründet. Aus der Zeit stammt auch die Kirche (wurde im Kolonialstil erbaut). Sie hat in ihrem Innerem wunderschöne geschnitzte Holzskulpturen von den Guaranis (ein in Paraguay heimischen indianischen Volk).
Der Guarani, die paraguayanische Währung, hat seinen Namen zu Ehren dieses Volkes. Hier kann man auch die schönen Nanduti-Stickereien bewundern, oder das berühmte Töpferhandwerk von Capiata sehen.